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Landkreises Nienburg/Weser 31582 Nienburg - Berliner Ring 45 - Tel. 05021-6090 |
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Aufgaben
und Tätigkeiten
Ausbildungsdauer:
Die Ausbildung in den Agrarberufen dauert in der Regel drei Jahre (auf Antrag kann für Abiturienten/Fachoberschulabsolventen sowie Umschüler die Ausbildung auf zwei Jahre verkürzt werden).
Der erfolgreiche Besuch eines Berufsgrundbildungsjahres als Vollzeit. bzw. Teilzeitform (kooperatives BGJ mit Ausbildungsvertrag) wird als 1. Ausbildungsjahr anerkannt.
Aufnahmevoraussetzungen
Sie müssen 9 Jahre eine allgemein bildende Schule besucht haben und
Sie benötigen einen Ausbildungsplatz.
Inhalte der Ausbildung
Theoretischer Unterricht
Berufsbezogene Vorbemerkungen
Der Schüler/die Schülerin soll ...
Der Beruf Landwirt erfordert Kompetenzen sowohl im pflanzlichen als auch
im tierischen Aufgabenbereich.
Die Ausbildung befähigt den Absolventen,
Dieser Zielsetzung will der Rahmenplan der Berufsschule durch eine breit
angelegte berufliche Grundbildung sowie durch eine exemplarisch auf einschlägige
Produktionsverfahren/Betriebszweige ausgerichtete Fortbildung gerecht werden.
Die auf Ganzheitlichkeit angelegte Grund- und Fachbildung soll durch die
entsprechende Ausrichtung der Lernziele zur Handlungskompetenz führen.
Sie ist zugleich durch die
angemessene Berücksichtigung neuer Ausbildungsinhalte auf die betriebswirtschaftlichen
und ökologischen Erfordernisse des Berufs ausgerichtet.
Die naturwissenschaftlichen, wirtschaftlichen, technischen und mathematischen
Lerninhalte sind grundsätzlich integriert. Sofern diese nicht durch
entsprechende Formulierung der Lernziele und Lerninhalte bereits zum Ausdruck
gebracht sind, sind sie insbesondere für die Grundstufe aus den aufgeführten
Lernzielen und -inhalten abzuleiten. Für den Aufbau der Grund- und
Fachbildung ist grundsätzlich die Strukturierung gewählt.
Für das Prüfungsfach Wirtschafts- und Sozialkunde wird der Lehrstoff in Anlehnung an die "Elemente für den Unterricht der Berufsschule im Bereich Wirtschafts- und Sozialkunde gewerblich-technischer Ausbildungsberufe" (Beschluß der KMK-Konferenz vom 18.5.1984) vermittelt.
Für das Dokumentieren der Fülle von Daten, die sich aus der systematischen Beobachtung in den verschiedenen Bereichen des landwirtschaftlichen Betriebes ergeben, ist neben der Berichtsheftführung zunehmend die Unterstützung neuer Technologien zu nutzen. Sie sollen insbesondere im Rahmen eines projektorientierten Unterrichts zum Einsatz kommen.
Betriebliche Ausbildung
Ausbildungsplan:Auf der Grundlage des Ausbildungsrahmenplanes wird bei Abschluss des Berufsausbildungsvertrages für jeden Auszubildenden ein individueller Ausbildungsplan erstellt. Dieser Plan geht von der Struktur des Ausbildungsbetriebes aus und stellt sicher, dass alle vorgeschriebenen Ausbildungsinhalte erlernt werden können. Es muss auf jeden Fall jeweils ein Produktionsverfahren aus dem Pflanzenbau und der Tierhaltung erlernt werden.
Berufsausbildung außerhalb der Ausbildungsstätte:
Die Auszubildenden
nehmen an Kursen und Lehrgängen in überbetrieblichen
Ausbildungsstätten teil, zu nennen sind:
Ausbildungsinhalte:
Ausbildungsbetrieb und betriebliche Zusammenhänge
Innerhalb und außerhalb des Betriebes
Techniken und Organisation der betrieblichen Arbeit, Produktion und Vermarktung
Pflanzenproduktion
Tierproduktion
Betriebliche Ergebnisse
Prüfungen und Berechtigungen
Im Rahmen der Berufsausbildung müssen zwei Prüfungen abgelegt werden. Nach der ersten Hälfte der Ausbildungszeit findet die Zwischenprüfung statt. Sie führt zu keinem Abschluss, sondern dient lediglich zur Kontrolle der Ausbildung. Den Auszubildenden aber auch den Ausbildern macht sie deutlich, in welchen Bereichen evtl. Lücken vorhanden sind. Mit der bestandenen Abschlussprüfung wird die Ausbildung beendet. Sie ist in einen praktischen und einen theoretischen Teil gegliedert. In der praktischen Prüfung müssen mehrere Aufgaben gelöst und Arbeitsproben durchgeführt werden, für die etwa drei bis vier Stunden zur Verfügung stehen. Die theoretische Prüfung ist in eine schriftliche und eine mündliche Prüfung unterteilt. Sie bezieht sich auf die, in der Ausbildungsordnung vorgeschriebenen Inhalte, aber auch auf den Lehrstoff, der im Berufsschulunterricht behandelt wurde.
Die einzelnen Prüfungsfächer und -gebiete sind in der Ausbildungsordnung
festgelegt.
Zuständige Stellen:
Landwirtschaftskammer Hannover
Johannssenstr. 10
30159 Hannover
Tel.: 0511/3665-0
Fax: 0511/3665-507
Weiterbildung
Weiterführende Schulformen:
Ansprechpartner
| Ansprechpartner für den Ausbildungsberuf: Herr Naue, Studienrat, Tel: 05021 / 6090, mehr Informationen... | |
| Abteilungsleiterin für den Fachbereich Nahrung, Hauswirtschaft, Agrarwirtschaft / Berufseinstiegsschule: Frau Dr. Brod, Studienrätin, kommissarische Leitung, Tel: 05021 / 05021-609245, Raum D107, mehr Informationen... |