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Landkreises Nienburg/Weser 31582 Nienburg - Berliner Ring 45 - Tel. 05021-6090 |
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Berufliches
Tätigkeitsfeld
2003 wurden die bisherigen Berufe Gas- Wasserinstallateur und Zentralheizungs- und Lüftungsbauer zu dem neuen Ausbildungsberuf „Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik“ zusammengeführt. Damit wurde der Tatsache Rechnung getragen, dass die Tätigkeitsfelder der beiden alten Berufe immer mehr zusammengewachsen sind.
Wasser, Wärme, Luft!
Das sind die drei Elemente mit denen der Anlagenmechaniker
in besonderem Maße zu tun hat.
Das Einrichten zeitgemäßer Bade- und Sanitärräume,
die dem gestiegenen Komfortbedürfnis der Menschen gerecht werden,
ist ein Tätigkeitsgebiet. Dazu gehört natürlich auch das
Erstellen der Anlagen zur Versorgung mit kaltem und warmem Trinkwasser
und zur umweltgerechten
Entsorgung der daraus entstehenden Abwässer.
Überhaupt ist Umweltschutz ein wichtiges Thema für den Anlagenmechaniker, baut er doch Anlagen zur Erwärmung von Raumluft und Trinkwasser. Diese arbeiten mit klassischen Energieträgern wie Erdgas und Heizöl, aber auch vermehrt mit regenerativen Energiequellen wie z.B. Solarenergie.
Zum Wohlbefinden benötigt der Mensch aber auch eine gesunde Raumluft. Dafür sorgen Anlagen zu kontrollierten Wohnraumlüftung und –klimatisierung.
In engem Kontakt mit den Kunden entwickelt der Anlagenmechaniker maßgeschneiderte Lösungen.
Die Regelung, Wartung und Reparatur versorgungstechnischer Anlagen runden das Berufsbild ab.
Ausbildungsdauer: 3 1/2 Jahre
Verkürzung der Ausbildung möglich durch:
Inhalte der Ausbildung
Unterrichtsinhalte (schulische Ausbildung)
1. Ausbildungsjahr
Die Ausbildung in der Berufsschule erfolgt im 1. Ausbildungsjahr auf Berufsfeldbreite, d.h. die Inhalte sind für alle Metallberufe gleich. Dem liegt das didaktische Prinzip zu Grunde, zuerst eine breite Grundbildung zu vermitteln und mit fortschreitender Ausbildung berufsspezifische Inhalte zu ergänzen und zu vertiefen.
Bezeichnung der Lernfelder:
- Fertigen von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen
- Bearbeiten von Anlagenteilen mit Maschinen
- Bearbeiten von Kundenaufträgen in SHK-Betrieben
- Herstellen von einfachen Baugruppen
- Warten technischer Systeme
In den Fachstufen (2. bis 4. Ausbildungsjahr)
- Installieren von Trinkwasseranlagen
- Installieren von Entwässerungsanlagen
- Installieren von Wärmeverteilungsanlagen
- Ausstatten von Sanitärräumen
- Installieren von Wärmeerzeugern
- Einbinden und einstellen von Komponenten der Heizungsregelung
- Installieren von Anlagen zur Trinkwassererwärmung
- Installieren von Brennstoffversorgungsanlagen
- Installieren einer raumlufttechnischen Anlage
- Instandhalten von versorgungstechnischen Anlagen und Systemen
- Integrieren ressourcenschonender Anlagen in Systeme der Sanitär- und Heizungstechnik
Ausgebildet wird in der Schule und im Betrieb.
Im 1. Ausbildungsjahr besucht der/die Auszubildende an 2 Tagen der Woche
die Berufsschule (jeweils 9 Unterrichtsstunden). An den verbleibenden
3 Tagen wird er/sie im Betrieb ausgebildet.
Im 2. bis zum 4. Ausbildungsjahr sind 4 betriebliche Ausbildungstage und
ein Berufsschultag (Unterrichtsdauer 9 Stunden) vorgesehen.
Dazu kommen jährlich ca. 4 Wochen überbetriebliche Lehrgänge im Fortbildungszentrum der Handwerkskammer in Berenbostel.


Prüfungen und Abschlüsse
Im 2. Ausbildungsjahr wird eine Zwischenprüfung durchgeführt.
Sie erhalten mit der bestandenen Abschlussprüfung am Ende der Ausbildung
den Gesellenbrief.
Mit dem Abschlusszeugnis der Berufsschule erlangen Sie in Verbindung
mit der bestandenen Gesellenprüfung den Sekundarabschluss I (Realschulabschluss)
oder, abhängig vom Notendurchschnitt, den Erweiterten
Sekundarabschluss I, wenn Unterricht in
einer Fremdsprache erteilt wurde. Informieren Sie sich in diesem Zusammenhang
zu Beginn Ihrer Ausbildung über unser Zusatzangebot ENGLISCH für Berufsschüler.
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Weiterbildung
Ansprechpartner:
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für den Ausbildungsberuf: Herr Wesp, Studienrat, mehr
Informationen...
Abteilungsleiter für den Fachbereich Metalltechnik: Herr Brockhaus, Studiendirektor, mehr
Informationen...
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