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Landkreises Nienburg/Weser 31582 Nienburg - Berliner Ring 45 - Tel. 05021-6090 |
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![]() Auszubildender zum Metallbearbeiter, Grundfertigkeiten des Spanens |
Berufliches Tätigkeitsfeld
Metallbearbeiter sind in Industrie- und Handwerksbetrieben, dort vor allem im Bereich der Fertigung, und zum Teil im Muster- und Vorrichtungsbau sowie im Service unterstützend tätig.
Ausbildung und Bewerbung:
Metallbearbeiter werden bei uns nur im Rahmen einer Fördermaßnahme
des Arbeitsamtes Nienburg ausgebildet. Das Arbeitsamt finanziert diese Ausbildungsmaßnahme
und vergibt auch die Ausbildungsplätze (Informationen beim Berufsberater).
Der Beruf hat nach § 48 BBiG bzw. § 42b HWO eine geringe Ausbildungsbreite.
Ausbildungsträger im Landkreis Nienburg ist die Ausbildungsstätte
Rahn.
Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Inhalte der Ausbildung
Unterrichtsinhalte (schulische Ausbildung)
Der Beruf des Metallbearbeiters ist für interessierte Auszubildende
mit Lernschwierigkeiten und ohne Hauptschulabschluss gedacht. Es werden geringere
theoretische Leistungsanforderungen gestellt als in anderen Ausbildungsberufen
der Metalltechnik.
Die Lerngebiete sind
- Fertigungs- und Prüftechnik: Kennzeichnen, Feilen, Sägen, Meißeln, Gewindeschneiden, Scheren, Biegen, Richten, Bohren, Senken, Reiben,
- Schleifen, Drehen, Fräsen, Messtechnik
- Fügetechnik: Verschrauben , Nieten, Stiften, Schweißen, Löten, Brennschneiden
- Kunststoffbearbeitung
- Werkstofftechnik, auch Wärmebehandlung
- Oberflächenbehandlung
- Maschinen- und Gerätetechnik, auch Montage- und Demontagetechnik
- Technische Kommunikation und Arbeitsplanung
Jedes dieser Lerngebiete enthält technologische, mathematische und darstellungsmäßige Aspekte.
In Fachräumen und Werkstätten wird ein Teil des Unterrichts in Form von Schülerübungen und Experimenten sowie Demonstrationen veranschaulicht.

Berufsschulunterricht
Im ersten Ausbildungsjahr besucht der Auszubildende an 2 Tagen der Woche die Berufsschule (jeweils 9 Unterrichtsstunden). An den verbleibenden 3 Tagen wird er im Ausbildungsbetrieb ausgebildet. Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr sind 4 betriebliche Ausbildungstage und ein Berufsschultag (Unterrichtsdauer 9 Stunden) vorgesehen.
Betriebliche
Ausbildung
Die Ausbildung beinhaltet die Herstellung von einfachen Werkstücken durch Feilen, Schleifen, Bohren oder auch Drehen und Fräsen aus verschiedenen Metallen und Kunststoffen anhand von technischen Zeichnungen. Zu den Aufgaben zählt dabei die Auswahl der Werkzeuge, der Spann- und Prüfmittel und sonstiger Betriebsmittel.
Der Beruf des Metallbearbeiters entspricht in den Grundzügen dem Ausbildungsberuf des Metallbauers mit geringerer Ausbildungstiefe, ergänzt um die spanenden Arbeitsverfahren Drehen und Fräsen (jedoch nur von einfachen Bauteilen).
Prüfungen und Abschlüsse
Zwischenprüfung im 2. Ausbildungsjahr, Abschlussprüfung nach 3 Jahren.
Schulische Abschlüsse durch die Berufsausbildung:
Sie erhalten mit dem Abschlusszeugnis den Sekundarabschluss I - Hauptschulabschluss -.
Ansprechpartner:
Ansprechpartner
für den Ausbildungsberuf: Herr Sprick, Studienrat, mehr
Informationen...
Abteilungsleiter für den Fachbereich Metalltechnik: Herr Brockhaus, Studiendirektor, mehr
Informationen...

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Abschlussklasse MML3A im Juni 2005

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