Berufsbildende Schulen des
Landkreises Nienburg/Weser

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Mechaniker/-in für Land- und Baumaschinentechnik

 

Berufliches Tätigkeitsfeld

Mechaniker/-innen für Land- bzw. Baumaschinentechnik sind in der Planung, Wartung, Prüfung, Fehlerdiagnose, Instandsetzung und Aus- und Umrüstung von Land- oder Baumaschinen, Maschinen, Anlagen oder Motorgeräten mit direktem Kundenkontakt in Werkstätten und auf Einsatzstellen tätig.

 

Ausbildungsdauer:    3 1/2 Jahre

Verkürzung der Ausbildung durch:

 

Inhalte der Ausbildung

Unterrichtsinhalte (schulische Ausbildung)

1. Ausbildungsjahr

Die Ausbildung in der Berufsschule erfolgt in Lernfeldern

1. Warten und Pflegen von Fahrzeugen oder Systemen
2. Demontieren, Instandsetzen und Montieren von fahrzeugtechnischen Baugruppen oder Systemen
3. Prüfen und Instandsetzen elektrischer und elektronischer Systeme
4. Prüfen und Instandsetzen von Steuerungs- und Regelungssystemen

In den Fachstufen (2. bis 4. Ausbildungsjahr)

5. Herstellen von Bauteilen für Maschinen, Geräte und Anlagen
6. Instandhalten von Verbrennungsmotoren
7. Prüfen und Instandsetzen von fahrzeugelektrischen Systemen
8. Prüfen und Instandsetzen von hydraulischen Steuerungs- und Regelungssystemen
9. Prüfen und Instandsetzen von Kraftübertragungssystemen an Maschinen und Geräten
10. Instandhalten von Fahrwerken an Maschinen und Geräten
11. Prüfen und Instandsetzen von komplexen Steuerungs- und Regelungssystemen
12. Instandsetzen von Maschinen, Geräten und Anlagen der Landtechnik
13. In- und Außerbetriebnahme und übergeben von Maschinen, Geräten und Anlagen der Landmaschinentechnik
In Fachräumen und Werkstätten wird ein Teil des Unterrichts in Form von Schülerübungen und Experimenten sowie Demonstrationen veranschaulicht.

Jedes dieser Lerngebiete enthält technologische, mathematische und zeichnerische Aspekte. So sind ein technisches Verständnis und ein gutes Vorstellungsvermögen neben soliden mathematischen und naturwissenschaftlichen Grundkenntnissen erforderlich. Der Hauptschulabschluss ist nicht zwingend vorgeschrieben sollte aber vorhanden sein, da auf den genannten Grundlagen aufgebaut wird.

 

Betriebliche Ausbildung

Mechaniker/-innen für Land- bzw. Baumaschinentechnik führen ihre Arbeit selbstständig und im Team unter Beachtung des Umweltschutzes, der Arbeitssicherheit, des Gesundheitsschutzes und der Qualitätssicherung kundenorientiert aus. Sie beschaffen sich auch Informationen über Einsatz, Ausrüstung, Reparatur und Instandhaltung der Maschinen, planen ihre Arbeit, werten sie aus und dokumentieren sie. Sie stellen Fehler und Störungen in mechanischen, elektronischen, mechatronischen sowie pneumatischen und hydraulischen Systemen fest und beheben sie.

Sie

Ausgebildet wird in der Schule und im Betrieb.

Im ersten Ausbildungsjahr besucht der Auszubildende an 2 Tagen der Woche die Berufsschule (jeweils 9 Unterrichtsstunden). An den verbleibenden 3 Tagen wird er im Ausbildungsbetrieb ausgebildet. Im ersten Ausbildungsjahr und in der ersten Hälfte des zweiten Ausbildungsjahres erfolgt die Beschulung mit den Kraftfahrzeugmechatronikern zusammen in einer Klasse.
Im zweiten bis zum vierten Ausbildungsjahr sind 4 betriebliche Ausbildungstage und ein Berufsschultag (Unterrichtsdauer 9 Stunden) vorgesehen.

 

Prüfungen und Abschlüsse

Prüfungen: Zwischenprüfung im 2. Ausbildungsjahr
Gesellenprüfung nach 3 1/2 Jahren

Schulische Abschlüsse durch die Berufsausbildung:

Sie erhalten den Sekundarabschluss I (Realschulabschluss) oder den Erweiterten Sekundarabschluss I (abhängig vom Notendurchschnitt ) durch das Abschlusszeugnis der Berufsschule in Verbindung mit der bestandenen Gesellenprüfung.

 

Weiterbildung

 

Ansprechpartner:

Ansprechpartner für den Ausbildungsberuf: Herr Richter, Studienrat, mehr Informationen...
Abteilungsleiter für den Fachbereich Metalltechnik: Herr Brockhaus, Studiendirektor, mehr Informationen...

 

 


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