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Landkreises Nienburg/Weser 31582 Nienburg - Berliner Ring 45 - Tel. 05021-6090 |
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Berufliches
Tätigkeitsfeld
Mechaniker/-innen für Land- bzw. Baumaschinentechnik sind in der Planung, Wartung, Prüfung, Fehlerdiagnose, Instandsetzung und Aus- und Umrüstung von Land- oder Baumaschinen, Maschinen, Anlagen oder Motorgeräten mit direktem Kundenkontakt in Werkstätten und auf Einsatzstellen tätig.
Ausbildungsdauer: 3 1/2 Jahre
Verkürzung der Ausbildung durch:
Inhalte der Ausbildung
Unterrichtsinhalte (schulische Ausbildung)
1. Ausbildungsjahr
Die Ausbildung in der Berufsschule erfolgt in Lernfeldern
1. Warten und Pflegen von Fahrzeugen oder Systemen
2. Demontieren, Instandsetzen und Montieren von fahrzeugtechnischen Baugruppen
oder Systemen
3. Prüfen und Instandsetzen elektrischer und elektronischer Systeme
4. Prüfen und Instandsetzen von Steuerungs- und Regelungssystemen
In den Fachstufen (2. bis 4. Ausbildungsjahr)
5. Herstellen von Bauteilen für Maschinen, Geräte und Anlagen
6. Instandhalten von Verbrennungsmotoren
7. Prüfen und Instandsetzen von fahrzeugelektrischen Systemen
8. Prüfen und Instandsetzen von hydraulischen Steuerungs- und Regelungssystemen
9. Prüfen und Instandsetzen von Kraftübertragungssystemen an Maschinen
und Geräten
10. Instandhalten von Fahrwerken an Maschinen und Geräten
11. Prüfen und Instandsetzen von komplexen Steuerungs- und Regelungssystemen
12. Instandsetzen von Maschinen, Geräten und Anlagen der Landtechnik
13. In- und Außerbetriebnahme und übergeben von Maschinen, Geräten
und Anlagen der Landmaschinentechnik
In Fachräumen und Werkstätten wird ein Teil des Unterrichts in
Form von Schülerübungen und Experimenten sowie Demonstrationen
veranschaulicht.
Jedes dieser Lerngebiete enthält technologische, mathematische und zeichnerische Aspekte. So sind ein technisches Verständnis und ein gutes Vorstellungsvermögen neben soliden mathematischen und naturwissenschaftlichen Grundkenntnissen erforderlich. Der Hauptschulabschluss ist nicht zwingend vorgeschrieben sollte aber vorhanden sein, da auf den genannten Grundlagen aufgebaut wird.
Betriebliche Ausbildung
Mechaniker/-innen für Land- bzw. Baumaschinentechnik führen ihre Arbeit selbstständig und im Team unter Beachtung des Umweltschutzes, der Arbeitssicherheit, des Gesundheitsschutzes und der Qualitätssicherung kundenorientiert aus. Sie beschaffen sich auch Informationen über Einsatz, Ausrüstung, Reparatur und Instandhaltung der Maschinen, planen ihre Arbeit, werten sie aus und dokumentieren sie. Sie stellen Fehler und Störungen in mechanischen, elektronischen, mechatronischen sowie pneumatischen und hydraulischen Systemen fest und beheben sie.
Sie
Ausgebildet wird in der Schule und im Betrieb.
Im ersten Ausbildungsjahr besucht der Auszubildende an 2 Tagen der Woche
die Berufsschule (jeweils 9 Unterrichtsstunden). An den verbleibenden 3
Tagen wird er im Ausbildungsbetrieb ausgebildet. Im ersten Ausbildungsjahr
und
in der ersten Hälfte des zweiten Ausbildungsjahres erfolgt die Beschulung
mit den Kraftfahrzeugmechatronikern zusammen in einer Klasse.
Im zweiten bis zum vierten Ausbildungsjahr sind 4 betriebliche Ausbildungstage
und ein Berufsschultag (Unterrichtsdauer 9 Stunden) vorgesehen.
Prüfungen und Abschlüsse
Prüfungen: Zwischenprüfung im 2. Ausbildungsjahr
Gesellenprüfung nach 3 1/2 Jahren
Schulische Abschlüsse durch die Berufsausbildung:
Sie erhalten den Sekundarabschluss I (Realschulabschluss) oder den Erweiterten
Sekundarabschluss I (abhängig vom Notendurchschnitt ) durch das Abschlusszeugnis
der Berufsschule in Verbindung mit der bestandenen Gesellenprüfung.
Weiterbildung
Ansprechpartner:
Ansprechpartner
für den Ausbildungsberuf: Herr Richter, Studienrat, mehr Informationen...
Abteilungsleiter für den Fachbereich Metalltechnik: Herr Brockhaus, Studiendirektor, mehr
Informationen...
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