Berufsbildende Schulen des
Landkreises Nienburg/Weser

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Fachbereich Metalltechnik » Berufe » Metallbauer
Metallbauerin/Metallbauer
Fachrichtung Konstruktionstechnik (Beruf im Handwerk)

 


Prüfung der Zugfestigkeit von Werkstoffen
Berufliches Tätigkeitsfeld
Metallbauer,
Fachrichtung Konstruktionstechnik

Der Beruf des Metallbauers ist einer der vielseitigsten Handwerksberufe in unserer Region. Aus den Berufen des Schmiedes und des Schlossers ist ein moderner neuer Beruf entstanden, in dem Kreativität, eigenständiges und eigenverantwortliches Handeln, verbunden mit technischem Verständnis und Kundenaufgeschlossenheit gefragt sind. Die Betriebe arbeiten im Stahlbau (Hallenbau), Industrie- und Behälterbau, sie fertigen Geländer für Innen und Außen, führen Zaunbauarbeiten durch, erstellen Wintergärten, fertigen und montieren Tore, stellen Stahlmöbel (Büromöbel) und Verkleidungen mit modernster Technik, z.B. mit computergesteuerten Fertigungsmaschinen und Robotern, her. Wesentliche Tätigkeiten sind Sägen, Bohren, Schleifen, Umformen, Schweißen und Montieren. Ein Beruf mit Zukunft und Bedarf in unserer Region. Im Kreis Nienburg wird der Metallbauer mit der Fachrichtung Konstruktionstechnik in über 20 mittelständischen Betrieben ausgebildet.

 

Ausbildungsdauer:    3 1/2 Jahre
Verkürzung der Ausbildung möglich durch:

 

Inhalte der Ausbildung

Unterrichtsinhalte (schulische Ausbildung)

1. Ausbildungsjahr
Die Ausbildung in der Berufsschule erfolgt im 1. Ausbildungsjahr auf Berufsfeldbreite. Dem liegt das didaktische Prinzip zu Grunde, zuerst eine breite Grundbildung zu vermitteln und mit fortschreitender Ausbildung berufsspezifische Inhalte zu ergänzen und zu vertiefen. Lernfelder sind in der Grundstufe (1. Ausbildungsjahr):
In den Fachstufen (2. bis 4. Ausbildungsjahr)
In Fachräumen und Werkstätten wird ein Teil des Unterrichts in Form von Schülerübungen und Experimenten sowie Demonstrationen veranschaulicht.

Jedes dieser Lernfelder enthält technologische, mathematische und zeichnerische Aspekte. So sind ein technisches Verständnis und ein gutes Vorstellungsvermögen neben soliden mathematischen und naturwissenschaftlichen Grundkenntnissen erforderlich.
Der Hauptschulabschluss ist nicht zwingend vorgeschrieben, sollte aber vorhanden sein, da auf den genannten Grundlagen aufgebaut wird.

Ausgebildet wird in der Schule und im Betrieb.

Im 1. Ausbildungsjahr besucht der/die Auszubildende an 2 Tagen der Woche die Berufsschule ( 9 Unterrichtsstunden). An den verbleibenden 3 Tagen wird er/sie im Ausbildungsbetrieb ausgebildet.
Im 2. bis zum 4. Ausbildungsjahr sind 4 betriebliche Ausbildungstage und ein Berufsschultag ( 9 Stunden) vorgesehen.

 

Betriebliche Ausbildung

Die Berufsbezeichnung Metallbauer ist ca. 25 Jahre alt. Hervorgegangen ist dieser Beruf aus denen des Schlossers und des Schmiedes.

Wann hat ein Schlosser noch mit Schlössern zu tun?
Die Aufgaben haben sich im Laufe der Jahrzehnte ebenso wie die Werkstoffe und ihre Verarbeitungstechniken gewandelt. Um dieser Veränderung gerecht zu werden und zukunftsorientiert zu sein, trat 1989 die Verordnung der neuen Metallberufe in Kraft, die eine generelle Ausbildungszeit von 3 ½ Jahren für alle Metallberufe vorsieht und die Inhalte völlig neu formuliert.
Je nach betrieblichen Schwerpunkten kann ab dem 3. Ausbildungsjahr zwischen den folgenden Fachrichtungen gewählt werden:
  • Konstruktionstechnik
  • Metallgestaltung
  • Anlagen- und Fördertechnik
  • Landtechnik
  • Fahrzeugbau

Im Landkreis Nienburg wird wegen ähnlicher betrieblicher Strukturen auf Beschluss der Innung der Metallhandwerke nur in der Fachrichtung Konstruktionstechnik ausgebildet.
Metallbauer ist eine Berufsbezeichnung des Handwerks. Die zuständige Stelle ist die Handwerkskammer.

Welche Leistung bieten Betriebe im Landkreis Nienburg aus diesem Bereich an?

Hallen als Stahlbaukonstruktion, Trägersysteme für Hallen, Industrieanlagen, Metallbehälter, Treppen, Geländer, Fenster- und Türanlagen, Fassadenverkleidungen, Zaunanlagen, Tore, Stahlmöbel und viele andere Dinge, die aus Metall angefertigt werden müssen.
Wesentliche Tätigkeiten sind Sägen, Bohren, Schleifen, Umformen, Schweißen und Montieren.

 

Auszug aus dem Berufsbild der betriebliche Ausbildung
In der Grundstufe sieht das Ausbildungsberufsbild mindestens die folgenden Fertigkeiten und Kenntnisse vor:
  • Arbeitssicherheit, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
  • Planen und Vorbereiten des Arbeitsablaufes sowie Kontrollieren und Bewerten der Arbeitsergebnisse
  • Lesen, Erstellen und Anwenden von technischen Unterlagen
  • Fügen
  • Manuelles und maschinelles Spanen und Umformen
  • Schweißen, thermisches Trennen
  • Prüfen, Behandeln und Schützen von Oberflächen
  • Transportieren von Bauteilen
  • Demontieren und Montieren von Bauteilen und Baugruppen

In den Fachstufen:

 

 


Zwischenprüfung
Kronstruktionsmechaniker
Prüfungen und Abschlüsse
Im 2. Ausbildungsjahr wird eine Zwischenprüfung durchgeführt. Die Note der Zwischenprüfung wird beim Ergebnis der Abschlussprüfung mit berücksichtigt.
Sie erhalten mit der bestandenen Abschlussprüfung am Ende der Ausbildung den Gesellenbrief.

Mit dem Abschlusszeugnis der Berufsschule erlangen Sie in Verbindung mit der bestandenen Gesellenprüfung den Sekundarabschluss I (Realschulabschluss) oder, abhängig vom Notendurchschnitt, den Erweiterten Sekundarabschluss I, wenn Unterricht in einer Fremdsprache erteilt wurde. Informieren Sie sich in diesem Zusammenhang zu Beginn Ihrer Ausbildung über unser Zusatzangebot ENGLISCH für Berufsschüler. Mehr Informationen...

 

Weiterbildung

 

Ansprechpartner:

Ansprechpartner für den Ausbildungsberuf: Herr Sprick, Studienrat, mehr Informationen...
Abteilungsleiter für den Fachbereich Metalltechnik: Herr Brockhaus, Studiendirektor, mehr Informationen...

 


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