Berufsbildende Schulen des
Landkreises Nienburg/Weser

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BBS-NEWS 2010

| Bildungsticker (überreg.) | Nov. - Dez. 2009 | Jan. - März 2010
    • Aktuelle Termine der Schule:

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Pressemitteilung vom 29.03.2010

Fachoberschule Wirtschaft der BBS Nienburg besucht TUI-Hauptversammlung

Wie werden Großunternehmen wie Aktiengesellschaften kontrolliert? Die Klasse FOW2A der Fachoberschule Wirtschaft an der BBS Nienburg wollte einen Einblick gewinnen und besuchte die Aktionärshauptversammlung der im Reise- und Touristikgeschäft tätigen Aktiengesellschaft TUI. Die Klasse war von der Gesellschaft dazu eingeladen worden.
Nach der Anreise mit bereitgestelltem Großraumticket zum Congress-Centrum Hannover erwartete die Schülerinnen und Schüler nach eingehendem Sicherheitscheck eine eindrucksvolle Veranstaltung, bei der zunächst auffiel, dass für das leibliche Wohl von Aktionären und Besuchern in der großräumigen Niedersachsenhalle gut gesorgt wurde. Vom Beginn bis zum Ende der Versammlung waren zahlreiche Buffets reichlich gefüllt und dicht umlagert, für viele Anwesende wohl der einzige Trost nach erneuter Ankündigung einer Null-Dividende wie schon im vergangenen Jahr. Die eigentliche Veranstaltung fand in der angrenzenden Eilenriedehalle statt, wo zahlreiche Journalisten und Kamerateams die Begrüßung durch den Aufsichtsratvorsitzenden Dietmar Kuhnt verfolgten. Eröffnungsvorträge der Vorsitzenden von Aufsichtsrat und Vorstand sowie des Finanzchefs stellten die wirtschaftliche Lage des Unternehmens TUI unter verschiedenen Gesichtpunkten dar. Zahlreiche Diagramme und Tabellen veranschaulichten Gewinne und Verluste des Unternehmens sowie dessen zukünftige Strategie, zeigten manchem Besucher aber auch die Grenzen seiner Verständnisfähigkeit auf. Die anschließenden Wortmeldungen der Aktionäre nahmen einschließlich der jeweiligen Erwiderungen mehrere Stunden in Anspruch, ehe gegen 20 Uhr über die eigentlich wichtigen Punkte, die Entlastung des Vorstands und die Genehmigung der Vorstandsgehälter, abgestimmt wurde. Zu diesem Zeitpunkt hatten die meisten Fachoberschüler aber schon die Veranstaltung verlassen. Insgesamt war es aber eine für die Fachoberschulklasse gewinnbringende Exkursion, die schulisches Wissen durch praktische Anschauung bereicherte.


Aus DIE HARKE vom 25.03.2010

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Aus DIE HARKE vom 17.03.2010

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Pressemitteilung vom 16.03.2010

„Gefährliche Liebschaften“
- eine fulminante Abschlussveranstaltung für das Theaterabonnement des Fachgymnasiums

Förderverein des Fachgymnasiums sponsert Theaterabo

Zum sechsten und letzten Male in dieser Saison ging es für 15 kulturinteressierte Schülerinnen und Schüler des Fachgymnasiums der BBS Nienburg nach Hannover. Der Förderverein des Fachgymnasiums hatte für eine wechselnde Schülergruppe ein gemischtes Abonnement für Theater und Oper in Hannover gesponsert. Die Nachfrage unter den Schülern war riesig und so bedurfte es einiger organisatorischer und logistischer Tricks von Oberstudienrätin Ulrike Heuermann, damit jeder interessierte Schüler wenigstens einmal den Weg nach Hannover antreten konnte.

Das Interessante war sicherlich, dass das Angebot sehr breit gefächert war: von sehr beeindruckenden Inszenierungen des jungen Theaters in Ballhof eins und zwei (Ritchy 3/ Alle werden dick und kriegen Kinder) über Parzival’ am Schauspielhaus umfasste das Abonnement auch Angebote im Opernhaus: neben einem Sinfoniekonzert stand ‚La Bohème’ als Oper auf dem Programm.
Zum Abschluss zeigte Jörg Mannes Ballett ‚Gefährliche Liebschaften’ eindrucksvolle Bilder und bildete damit einen wirklich starken Schlusspunkt dieser Veranstaltungsreihe.

 

 


Pressemitteilung vom 16.03.2010

Porträtzeichnen dank Förderverein

„Das war etwas ganz anderes, eine vollkommen neue Erfahrung für mich“, so beschreibt Servet Tavan, eine von sieben Kollegschülerinnen und Kollegschülern des Fachgymnasiums der BBS Nienburg, was sie am letzten Sonntag erleben durfte.

Der Förderverein des Fachgymnasiums Nienburg hatte es den Schülern/innen ermöglicht, an einem Porträtkurs im Kunsthof Nienburg unter Anleitung der Grafikdesignerin Hilda Richers-Kieseritzky teilzunehmen.

Das Gehirn ‚auszutricksen’, damit man das malt, was man tatsächlich sieht und nicht das, was man weiß, ist laut Hilda Richers-Kieseritzky eine Grundvoraussetzung, um zu zeichnen. Als erste Übung wurde deshalb ein auf den Kopf gestelltes Bild abgemalt, was zu erstaunlichen Ergebnissen führte. Eine Einführung in theoretische Grundlagen folgte und dann fertigten die Schülerinnen und Schüler schon kleinere Übungen und Skizzen an.

Richtig spannend wurde es dann am Nachmittag, als sich ‚echte’ Modelle zur Verfügung stellten, sodass am lebenden Objekt ausprobiert werden konnte, was sich die Fachgymnasiasten bisher angeeignet hatten. Konzentriert bis hin zur Selbstvergessenheit arbeiteten die Schülerinnen in den späten Nachmittag hinein.

„Keine von uns geht hier mit einem Misserfolg raus!“, zog Anna-Christina Deppe abschließend ihr Fazit. Die angenehme Atelieratmosphäre, die Vielfalt an zur Verfügung gestellten Materialien und die Möglichkeit, die verschiedenen Materialien und Techniken‚ ohne Zeitdruck ausprobieren zu können’, so Julia Wandmacher, sorgten dafür, dass die Schülerinnen und Schüler sofort den Wunsch nach einem weiteren Workshop im Kunsthof Nienburg äußerten.

 


Erfolgreiche erste Schritte beim Porträtzeichnen. Im Hintergrund Oberstudienrätin
Ulrike Heuermann, die den Kurs organisiert hatte


Webmitteilung vom 20.02.2010

Suchtpräventionswoche an den BBS

Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Auch in diesem Jahr soll wieder in der Woche vor den Osterferien unsere Suchtpräventionswoche laufen.
Dazu bieten wir verschiedene Veranstaltungen an und hoffen auf reges Interesse.
Wir haben Folgendes geplant:

Natürlich sollte das Thema Suchtprävention sich nicht nur auf die Teilnahme an einer Veranstaltung beschränken. Vielmehr möchten wir Sie und Ihre Klassen bitten, einen Beitrag zum Thema Sucht, das ja sehr vielseitig ist und sich nicht nur auf legale und illegale Drogen bezieht, im Unterricht zu erarbeiten. Es wäre schön, wenn die Ergebnisse ab Montag, 15.03.10, in der Aula auch ausgestellt werden. Stellwände müssen rechtzeitig bei Herrn Fischer bestellt werden. Vielleicht können ja die Klassenteams in ihrer nächsten Sitzung überlegen, ob das Thema als kleines Projekt oder im Politikunterricht erarbeitet werden soll. Ein Unterrichtsbeispiel zum Thema Sucht finden Sie im BSCW-Server unter Arbeitskreis Prävention.
Bitte jetzt schon Termin im Kalender eintragen, Listen für die Anmeldung für die Seminare werden Anfang März in den Lehrerzimmern ausgehängt.
Bis dahin,
das Präventionsteam „Gesunde Schule“ .


Aus DIE HARKE vom 20.02.2010

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Aus DIE HARKE vom 20.02.2010

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Aus BlickPunkt zum Sonntag vom 13./14.02.2010

Freisprechung im Handwerk

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Webmitteilung vom 12.02.2010

Frisches Frühstück von Schülern für Schüler

Die Zweijährige Berufsfachschule Hauswirtschaft führt zur Zeit eine Dienstleistung für Schüler und Lehrer der BBS mit dem Titel "Pausenverpflegung für alle" durch. Jeden Dienstag werden 6 Wochen lang im Foyer des D-Traktes belegte Brötchen, Salate, Quarkspeisen, Milchshakes usw. verkauft, die zuvor im Fachpraxisunterricht hergestellt wurden.


Aus DIE HARKE vom 8.02.2010

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Aus DIE HARKE am Sonntag vom 7.02.2010

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Pressemitteilung vom 01.02.2010

Abitur nach Jahrgang 13

Kein Turbo-Abitur am Fachgymnasium: das Berufliche Gymnasium der BBS Nienburg bleibt ein dreijähriger Bildungsgang, der nach Jahrgang 13 zur Allgemeinen Hochschulreife führt. Eine Informationsveranstaltung am 3. Februar möchte das Profil dieser Schulform sowie veränderte Zugangsbedingungen vorstellen.
Das Fachgymnasium bietet einen alternativen Weg zum Abitur. Nach drei Schuljahren stellen sich die Schülerinnen und Schüler dem gleichen Zentralabitur wie an allgemeinbildenden Gymnasien. Wer den Erweiterten Sekundarabschluss I erreicht, kann aufgenommen werden. Für Gymnasiasten ist der Wechsel bereits nach Klasse 9 oder nach Klasse 10 möglich. Wer über 19 Jahre alt ist, den Erweiterten Sekundarabschluss I sowie eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen kann, erfüllt ebenfalls die Aufnahmevoraussetzungen und kann sogar elternunabhängig nach BAFöG gefördert werden.
Am Fachgymnasium ergänzen berufsbezogene Fächer die klassischen Kernfächer. Die Schülerinnen und Schüler können zwischen vier verschiedenen Profilen wählen. Zur Auswahl stehen die Schwerpunkte Agrarwirtschaft oder Sozialpädagogik im FG Gesundheit und Soziales, der Schwerpunkt Elektrotechnik in FG Technik oder das Wirtschaftsgymnasium. Der Berufsbezug bietet vielfältige Orientierungsmöglichkeiten für eine Berufsausbildung oder ist ein Erfolg versprechender Einstieg in ein Studium an einer Universität. Am Ende der Qualifikationsphase (Klassen 12 und 13) steht das Zentralabitur, das die allgemeine Hochschulreife vermittelt. Damit kann jedes Studienfach, unabhängig vom vorher gewählten Profil, an jeder Hochschule studiert werden.

Der von Schülern und Lehrkräften gemeinsam gestaltete Informationsabend am 3. Februar beginnt um 19.00 Uhr in der Cafeteria der BBS Nienburg (Eingang A). Interessierte Schülerinnen und Schüler und deren Eltern können sich über die Homepage der Schule (www.bbs-nienburg.de) informieren oder telefonisch unter 05021/609268 beraten lassen.

Zur Internetseites des Fachgymnasiums ...


Aus BlickPunkt zum Sonntag vom 30./31.01.2010

Informationsveranstaltung des Fachgymnasiums

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Aus DIE HARKE vom 30.01.2010

Freisprechnung der Auszubildenden Jan. 2010

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Aus DIE HARKE vom 29.01.2010

Mit Luftballons gegen Gewalt ...

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Aus DIE HARKE vom 27.01.2010
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Webmitteilung vom 26.1.2010

Sprechtag

Sprechtag für Eltern und Ausbilder am 10. Feb. von 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr. Alle Lehrkräfte sind in dieser Zeit anwesend.


Webmitteilung vom 26.1.2010

Klecks Theater Hannover präsentiert das Stück „Erste Stunde“

Am 17. Dezember 2009 kamen die Vollzeitschülerinnen und -schüler des Fachbereichs Wirtschaft und Verwaltung sowie Gesundheit in den Genuss die Aufführung des Stückes „Erste Stunde“ – präsentiert vom Klecks Theater Hannover – zu sehen. Im Anschluss fand eine Auswertung bzw. Nachbesprechung des Stücks mit einer erfahrenen Pädagogin statt. Als Vorbereitung auf dieses Stück wurde in allen teilnehmenden Klassen mindestens eine Doppelstunde zum Thema Mobbing durchgeführt.

Einen Eindruck liefern die Bilder und die folgende Inhaltsangabe:

„ Okay, bringen wir’s hinter uns“, sagt der Neue. „Ich gebe euch fünf Minuten. In denen könnt ihr mit mir machen, was ihr wollt. … mir die Schultasche klauen, das Etui ausräumen, ihr könnt mir die Turnschuhe ausziehen, meinen Anorak unter den Wasserhahn halten, was weiß ich, euch wird schon was einfallen. Sogar verkloppen könnt ihr mich meinetwegen. Aber nur fünf Minuten, das ist der Deal, nicht eine Sekunde länger.“

* So beginnt Jörg Menke-Peitzmeyers Stück „Erste Stunde“. Verkehrte Welt: Der neue Schüler übernimmt die Initiative – gerade indem das potentielle Opfer seinen potentiellen Peinigern carte blanche gibt. Und in vermeintlicher Unterwürfigkeit scharfsichtig und -sinnig nach und nach die Strukturen anspricht, die zu ständig steigender Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen führen. Angefangen beim „Abziehen“ bis hin zur Missachtung des menschlichen Lebens.



Webmitteilung vom 24.1.2010

Layoutanpassung

Aufgrund technischer Änderungen bei den Browsern, veränderter Bildschirmgrößen und Auflösungen bei den Nutzern und geänderter Suchmaschinentechnik habe ich das Gerüst der Seite etwas verändert. Bei Darstellungsproblemen bitte ich um Rückmeldung. (vahlsingbbs-nienburg.de)

 


Webmitteilung vom 23.1.2010

Anmeldeformulare online

Alle Anmeldeformulare und Merkblätter für das Schuljahr 2010/2011 sind ab sofort online. Beachten Sie bitte auch die Hinweise zur Anmeldung. Mehr ...


Aus DIE HARKE vom 23.01.2010
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Aus DIE HARKE vom 20.01.2010
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Aus DIE HARKE vom 20.01.2010

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Pressemitteilung vom 20.01.2010

Fachoberschule Gesundheit und Soziales -
Neue Schulform an der BBS zum nächsten Schuljahr

Mit Beginn des neuen Schuljahres wird an der BBS Nienburg die Fachoberschule Gesundheit und Soziales,

Schwerpunkt Gesundheit – Pflege, Klasse 12 eingerichtet. Diese Schulform ermöglicht interessierten Personen, nach einschlägiger Berufserfahrung (Ausbildung und oder Berufstätigkeit oder Praktikum) die Fachhochschulreife zu erlangen und im Anschluss entweder an den Fachhochschulen zu studieren oder eine Ausbildung für den höheren und gehobenen Dienst in der öffentlichen Verwaltung anzutreten.

Der Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften im Bereich Gesundheit ist groß. Wer seine Allgemeinbildung festigen, seine berufliche Qualifikation erweitern und im Anschluss studieren möchte, für den ist diese Schulform geeignet. Aufgenommen werden können Personen, die den Sekundarabschluss I – Realschulabschluss und eine einschlägige Ausbildung z.B. als Gesundheits- und Krankenpfleger/-in, Medizinische(r) Fachangestellte(r) und Altenpfleger/-in, nachweisen können.

Die Klasse 12 wird in Vollzeit mit 30 Unterrichtsstunden erteilt. Unterrichtsfächer sind neben den berufsübergreifenden Fächern wie Deutsch, Englisch, Mathematik etc. auch Fächer im berufsbezogenen Lernbereich. In der Fachoberschule Gesundheit und Soziales sind dies z.B. die Fächer Gesundheit – Pflege und Betriebswirtschaft. Die Schülerinnen und Schüler werden ganz gezielt auf das spätere Studium vorbereitet und erlernen u.a. auch Lerntechniken und –methoden für eigenverantwortliches Lernen. Nach bestandener Abschlussprüfung können die Schülerinnen und Schüler jedes Fach an jeder Fachhochschule studieren. Möglich wäre aber auch eine Ausbildung im gehobenen und höheren Dienst in der öffentlichen Verwaltung, z.B. zum Polizeikommissar an der Polizeiakademie in Nienburg.

Eine Informationsveranstaltung über diese Schulform findet am 3. Februar um 19.00 Uhr in Raum D 103 (Eingang D) der BBS Nienburg statt. Weitere Auskünfte erteilen Studiendirektorin Heidrun Ophey als Leiterin des Bereichs Soziale Berufe (Tel 05021/609225) oder Oberstudienrätin Bianca Helmke (helmkebbs-nienburg.de), die für die Fachoberschule zuständig ist.


Pressemitteilung vom 18.01.2010

Biologiekurs besucht Biogasanlage in Asendorf

Das Unterrichtsthema Energiestoffwechsel nur in der Theorie abzuhandeln, während in der Nachbarschaft praktische Anschauungsmöglichkeiten bestehen, kam für Oberstudienrat Gerd Beneker nicht in Frage. Mit seinem Biologiekurs im Jahrgang 13 des Fachgymnasiums der BBS Nienburg besuchte er eine Biogasanlage in Graue bei Asendorf.
Der Betrieb von Eyck Steimke, der mit Landwirtschaft, Landhandel, Hähnchenmast, Maistrocknung und Gastronomie breit aufgestellt ist, hat einen hohen Energiebedarf. Nachdem fast 20 Jahre die Heizung für Wohnungen, Stall und Gastwirtschaft mit Hackschnitzeln betrieben worden war, kam Steimke 2005 auf die Idee, eine Biogasanlage zu bauen und mit dessen Abwärme die hohen Heizkosten von ca. 50.000 € auf Null zu drücken. Bauherr war ein geschlossener Fonds, der über Kommanditanteile das Eigenkapital bereitstellte. Im folgenden Jahr wurde eine erste Anlage mit einer Leistung von 500 kW, davon etwa 250 als elektrische Leistung und 250 kW als Wärmeleistung installiert. Als diese problemlos lief, investierten Steimke und der Folgefonds in eine gleich große zweite Anlage.
Während ein Mitarbeiter mit dem Radlader die Biogasanlage „fütterte“, erfuhren die Fachgymnasiasten Details über den Aufbau und die Prozesse in der Anlage. Handfest wurde die Erläuterung durch Ablassen einer Substratprobe aus dem ersten Fermenter in die große Schaufel des Radladers. Mit der bloßen Hand prüfte er Konsistenz und Temperatur des dunklen Schlamms von etwa 44 Grad. Weitere Besonderheiten und Verbesserungen der Anlage wurden von Eyck Steimke anschaulich vorgestellt. Das Blockheizkraftwerk hat einen Zündstrahlmotor, der flexibel durch variable Beigabe von Diesel auf schwankende Methangehalte reagieren kann. Ein Reaktor ermöglicht einen Ligninaufschluss und ein „Cutter“ verbessert noch einmal die Ausnutzung des Substrats. Anschließend betrachteten die Schülerinnen und Schüler das Hauptsubstrat Maissilage genauer. Neben der Maissilage mit ca 80% Anteil am Input fallen noch weitere Silagehaufen an. Der eine enthält ein Gemisch aus dem Abfall Zuckerrübenlatt und 20 % gehäckselten Strohs, der andere Ganzpflanzensilage aus Roggen.
Bei einem abschließenden Rundgang besichtigte die Besuchergruppe das dampfende offene Schwimmbad zwischen Hotel und Altenteilerhaus. Am Ende der Exkursion stand nicht nur die Auswertung anhand eines Fragebogens sondern auch eine gastfreundliche Bewirtung mit Kaffee und belegten Brötchen.


Biogasanlagenbetreiber Eyck Steimke (l.) mit Gerd Beneker und seinem Biologiekurs


Aus DIE HARKE vom 08.01.2010

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Aus Blickpunkt vom 06.01.2010

Info-Veranstaltung "Grüne Berufe" am 15. Jan. an unserer Schule

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Aus DIE HARKE vom 02.01.2010

Azubi drei Wochen im Sanitärbetrieb in Nordirland

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