Berufsbildende Schulen des
Landkreises Nienburg/Weser

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BBS-NEWS 2006

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Termine:

Die Anmeldung für das Schuljahr 2007/2008 ist ab dem 1. Feb. 2007 möglich. Sie finden dann hier einen Link zu den Online-Formularen.


aus DIE HARKE vom 23.12.2006

Nachschlagewerke für den Agrar-Bereich


Artikel in groß...


Pressemitteilung vom 20.12.2006

 

Alles wird gut?!
BBS-Weihnachtsgottesdienst mit 600 Schülern

Alles wird gut?!" Das Fragezeichen und das Ausrufungszeichen dieses Satzes bildeten den roten Faden im Weihnachtsgottesdienst der BBS Nienburg, der mit mehr als 600 Schülerinnen und Schülern in der Aula stattfand.
„ Wie kann alles gut sein?", fragte ein junger Mann seinen Dialogpartner in einem Anspiel, „wenn ich auf meine zwanzig Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz nur Absagen erhalte?" Die Antwort wurde von einem Team aus Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften im Fach Religion unter Federführung von Berufsschulpastor Hans-Werner Müller vorbereitet: Gerade weil augenscheinlich nicht alles „gut" sei in unserem Alltag, erscheine die Weihnachtsbotschaft von der Menschwerdung Gottes so nötig. Das Thema des Gottesdienstes kam kaum überraschend. Durch die Adventszeit geleitete die Schüler wie die Lehrerschaft ein in Nienburg „einzigartiger Adventskalender". Für jeden Tag hatten Schülerinnen und Schüler aus dem Fachbereich der sozialen Berufe in ihrer Freizeit in „Schönschrift" Verheißungsworte aus der Bibel auf Plakate geschrieben. So füllte sich bis zum letzten Schultag nach und nach der Glasgang der Schule mit Hoffnungstexten. BGL-Schüler der Abteilung Holztechnik hatten dazu Bilderrahmen angefertigt, die die Plakate mit den Bibelworten ins rechte Licht rückten.
Die musikalische Ausgestaltung der Feier übernahm die Musik- AG der Berufsbildenden Schulen sowie ein Posaunenchor unter der Leitung von Studienrat Tjark Stein. Die Mitwirkenden aus der Schülerschaft und dem Lehrerkollegium begleiteten nicht nur die gesungenen Weihnachtslieder, sondern bereicherten den Gottesdiensten auch mit eigenen Beiträgen.


Weihnachtsstimmung an unserer Schule


... und hört die Posaunen klingen - ... >> hier..


aus: "Diepholzer Kreisblatt" vom 18.12.2006

Landessieger als Industriemechaniker...


Bericht in groß...

Nachdruck mit freundlicher Genehmigung der
Diepholzer Kreiszeitung, Frau Seidel, vom 20.12.2006.


Pressemitteilung vom 20.12.2006

BBS-Projekt: Menschen mit Behinderungen in der Literatur

„Mickey Maus ist kleinwüchsig und Forrest Gump ist nicht normal.“ Aussagen wie diese belegen, dass Behinderungen auch in unterschiedlichen Formen der Literatur ihren Niederschlag finden. Dies zu zeigen, hatte ein sich ein Projekt der Fachschule Heinerziehungspflege an der BBS Nienburg zum Ziel gesetzt.

Die Fachschülerinnen und Fachschüler im dritten Ausbildungsjahr hatten mit Oberstudienrätin Mechthild Prins eine Ausstellung geschaffen, die den Charakter eines literarischen Salons aufwies. In der Schülerbibliothek der BBS stellten sie mit vier Schwerpunkten dar, wie Menschen mit Behinderungen in der Literatur dargestellt werden. Anhand ausgestellter Bücher oder durch Auszüge aus Romanen konnten andere Klassen der Berufsbildenden Schulen ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass viele Charaktere sowohl in der Unterhaltungsliteratur als auch in anspruchsvolleren Werken ihre Besonderheit durch ihre Behinderung erfahren. Ähnliches trifft auf Helden in der Jugendliteratur zu. Bei diesem Schwerpunkt veranschaulichte die Projektgruppe verschiedene Formen geistiger und körperlicher Behinderung und ordnete ihnen bestimmte Bücher zu. Die Gruppe, die Märchen und Kinderbücher zum Thema hatte, fasste Besucher in Kleingruppen zusammen, analysierte das Auftreten von Behinderungen und moderierte eine Diskussion über die Eindeutigkeit von Behinderung. Auch beim Schwerpunkt Comics stellte sich heraus, dass viele Figuren ihre körperlichen, geistigen und sozialen Behinderungen durch andere besondere Fähigkeiten ausgleichen.
Für viele der Besucher war das Anliegen der Ausstellung bisher kein Thema. Die Gespräche zeigten aber, dass Erstaunen, Skepsis und Offenheit bei der Beschäftigung mit Behinderungen einen Diskussionsprozess anregten, der beispielsweise die Frage beinhaltete, ob man über Behinderungen lachen darf oder ob Schwererziehbarkeit überhaupt eine Behinderung ist.


Die Ausstellung der Bücher regte zu vielen Diskussionen an.


Pressemitteilung vom 20.12.2006

Chemiekurs bei Mini-Praktikum an der Universität Bremen

Da sich Universitäten für Schule und Wirtschaft öffnen wollen, hoffen sie auf Resonanz von entsprechender Seite. Ein Chemiekurs des Fachgymnasiums unter Leitung von Oberstudienrätin Bianca Helmke nahm ein Angebot der Universität Bremen an, einen Tag im Schülerlabor zu arbeiten.
Das Schülerlabor ist eine Initiative einiger Bremer Chemieprofessoren, das mit Mitteln des Fonds der Chemischen Industrie gefördert wird. Die Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs wurden von zwei Studentinnen mit dem Labor vertraut gemacht und bei ihrem Titrationspraktikum begleitet. Unter anderem wurden die Wasserhärte, der Zuckergehalt einer Zuckerlösung sowie der Fruchtsäuregehalt von Orangensaft bestimmt. „Die Labore an der Universität sind technisch auf einem ganz anderen Stand als an einer Schule“, sagte Bianca Helmke, „und es war für die Schülerinnen und Schüler aufschlussreich, praktisches wissenschaftliches Arbeiten im Bereich der Forschung kennen zu lernen.“


Pressemitteilung vom 5.12.2006

BBS Nienburg schließt Partnerschaft mit finnischer Berufsschule

Die Berufsbildenden Schulen des Landkreises Nienburg haben einen neuen internationalen Partner. Eine Delegation der BBS kehrte mit einer Vereinbarung zum wechselseitigen Austausch von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften aus Finnland zurück.

Oberstudiendirektorin Sabine Schroeder und die Oberstudienräte Eckhard Brennecke und Martin Wahl folgten der Einladung von finnischen Lehrkräften aus Seinäjoki, die im Oktober die BBS Nienburg besucht hatten (DIE HARKE berichtete). Die Kontakte hatten sich durch die Teilnahme beider Schulen am Qualitätsnetzwerk der Europäischen Union „Quality in School“ (QiS) ergeben.
Finnland, das durch seine Spitzenposition beim internationalen Schulvergleichstest PISA Furore gemacht hatte, versprach ein besonders interessanter Partner zu werden. Diese Erwartungen der Nienburger Lehrkräfte wurden eindeutig bestätigt. Die berufsbildenden Schulen der westfinnischen Stadt mit 36.00 Einwohnern umfassen 4200 Schüler, 250 Lehrer und 150 Mitarbeiter. Auf den ersten Blick erscheint die Schule wie ein großes Unternehmen. In mehreren Hallen werden Autos und LKW gewartet, Unfallschäden beseitigt und Lackierarbeiten durchgeführt. Für nur 1000 Euro Eigenbeteiligung können Schüler im Kfz-Gewerbe den LKW-Führerschein erwerben. Seinäjoki koulutuskeskus verfügt über eine Bäckerei, eine Konditorei, eine Schlachterei und eine Großküche, in der pro Tag 4000 Essen produziert und die Erzeugnisse verkauft werden. Das kostenlose Schulessen wird in mehreren Kantinen und Restaurants von den angehenden Restaurantfachkräften serviert. Für die Gäste aus Nienburg fand die Bedienung natürlich auf Englisch statt. Im Friseursalon der Schule wie auch in den Holzwerkstätten und dem Elektroniklabor trafen die BBS-Lehrkräfte auf freundliche und auskunftsfreudige Schülerinnen und Schüler, die voller Motivation ihre Arbeit erläuterten. Besonders augenfällig war die Identifikation mit ihrer Tätigkeit auf drei Baustellen auf verschiedenen Grundstücken in der Stadt. Dort werden Häuser in unterschiedlicher Fertigungsweise vom Fundament bis zur Endabnahme nur von Schülern erstellt und anschließend zum üblichen Marktpreis verkauft.
Die Nienburger Delegation sah kleine Klassen, eine individuelle Betreuung, dazu sechs Lehrkräfte, die nicht unterrichten, sondern sich ausschließlich um schulische und private Probleme der Schülerinnen und Schüler kümmern. Die dreijährige Berufsausbildung nach Klasse 9 findet, von sechs Wochen Betriebspraktikum abgesehen, durchgehend in der Schule statt, sodass die Beziehungen zwischen Schülern und Lehrern recht persönlich und intensiv sind. Der Jahresetat der Schule von 31 Millionen Euro sorgt für großzügige technische und personelle Ausstattung. Die gute pädagogische Arbeit hat dazu geführt, dass diese Berufsschule zu den fünf besten in Finnland gehört.
Die Schulleiter Matti Yli-Lahti und Sabine Schroeder unterzeichneten eine Vereinbarung, die einen jährlichen Austausch von Schülern ggf. über mehrere Wochen vorsieht. Die finnischen Schüler sollen deutsche Betriebe und die duale Berufsausbildung kennen lernen. Für die Nienburger Schülerinnen und Schüler bietet sich die Chance, in der sehr gut ausgestatteten Berufsschule an den dort laufenden Projekten mitzuarbeiten und im schuleigenen Internat zu wohnen. Damit diese Jugendlichen nicht allein reisen müssen, werden sie zumindest auf dem Hinflug von Lehrkräften ihrer Schule begleitet, die sich ihrerseits darauf freuen, die geknüpften freundschaftlichen Kontakte im Gastland fortführen zu können.



BBS-Schulleiterin Sabine Schroeder mit ihren Kollegen Eckhard Brennecke und Martin Wahl sowie den
finnischen GastgebernLena Slotte-Siljamäki, Maija-Liisa Saarnisto und Matti Yli-Lahti (v.l.)
nach der Unterzeichnung der Partnerschaftsvereinbarung


Pressemitteilung vom 3.12.2006

BBS Nienburg und ARGE fördern professionelles Bewerbungstraining

Schwache schulische Leistungen, ein problematisches Elternhaus oder mangelndes Selbstbewusstsein sind keine guten Voraussetzungen für Jugendliche bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Birgit Krämer, Diplom-Sozialarbeiterin an der BBS Nienburg, und die ARGE Arbeitsmarktservice im Landkreis Nienburg verhelfen den Jugendlichen mit einem Konzept gestufter Maßnahmen zu besseren Startbedingungen .

„Wir wollen nicht zusehen, wie die Jugendlichen erst am Ende ihrer Schulzeit über eine Berufsperspektive nachdenken und dann natürlich keinen Ausbildungsplatz mehr finden“, sagt Birgit Krämer. Dann seien Misserfolge garantiert. Ziel des Projektes für zehn Klassen in den einjährigen Berufsfachschulen der Bereiche Metalltechnik, Körperpflege, Hauswirtschaft und Ernährung ist es, möglichst professionell eine Bewerbung anzugehen und Selbstvertrauen aufzubauen. Um die Lehrkräfte an der BBS zu entlasten, aber auch um den direkten Kontakt zu Profis aus der Arbeitswelt zu vermitteln, übernahm die Personal- und Unternehmensberatung UP CONSULTING aus Rotenburg das Bewerbungstraining für diese Schülerschaft. Mit ihrem Programm JUMP versuchten insgesamt fünf Trainer den 16-18-Jährigen die Grundlagen einer Bewerbung an konkreten Beispielen zu erläutern. Die Auswahl des Bewerbungsfotos, die Gestaltung der Bewerbungsmappe, Strategien bei der telefonischen Bewerbung oder das „professionelle“ Auftreten beim Vorstellungsgespräch standen im Mittelpunkt der Seminare.
Diese von der ARGE mit unterstützte Maßnahme ist einer der Ansätze, die Jugendlichen an der BBS den Weg in den Beruf zeigen wollen. Nach dem Bewerbungstraining setzt das individuelle Einzeltraining ein, das Birgit Krämer durchführt. Darauf baut ein freiwilliges Kompetenztraining in Kleingruppen von acht bis zehn Schülern auf. „Wir versuchen, dass wir durch diese präventiven Maßnahmen Frust gar nicht erst entstehen lassen und eine möglichst hohe Vermittlungsquote erreichen“ hofft die Diplom-Sozialarbeiterin.
Auch Carola Sielbeck, Fallmanagerin im JOBCenter Nienburg findet es wichtig, dass durch das gemeinsam durchgeführte Bewerbungstraining ein frühzeitiger Kontakt zum persönlichen Ansprechpartner und Ausbildungsstellenvermittler entsteht.


Birgit Krämer (BBS Nienburg) und Carola Sielbeck (Jobcenter Nienburg) (v.r.) begleiten
Rudolf Tiede von UP Consulting beim Bewerbungstraining


aus DIE HARKE vom 1.12.2006


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