Berufsbildende Schulen des
Landkreises Nienburg/Weser

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Risiko des Rauchens

– Das Risiko des Rauchens –

Die Grundstufe des Ausbildungsberufes ,Arzthelfer/Arzthelferin‘ der Berufsbildenden Schulen des Landkreises Nienburg/Weser klärt auf

Wie schon bekannt ist die BBS Nienburg seit August 2005 ,rauchfrei‘.
Da immer noch sehr viele Schüler und Schülerinnen außerhalb des Schulgeländes rauchen, haben wir uns im Rahmen des Präventionsprogrammes der BBS Nienburg mit den Risiken des Rauchens beschäftigt.
Wir befassten uns hierbei mit den folgenden Themen:

• 'Tod in wenigen Zügen‘ (Bestandteile einer Zigarette)
• 'Rauchen? Macht mich nicht krank‘ (Folgen des Rauchens)
• 'Baby im Bauch – aber ohne Rauch‘ (Rauchen während der Schwangerschaft)
• 'Es ist leicht aufzuhören‘ (Gründe des Rauchens und Wege aus der Sucht)
• 'Wer küsst schon gerne einen Aschenbecher?‘ (Gefahren des Passivrauchens)

Unsere Ergebnisse stellten wir in der Aula unserer Schule aus, wo sie von vielen Schülerinnen und Schülern besucht wurde.
Projektfotos: mehr ...

Die Schülerinnen der GAZ 1A

Verantwortlichkeit für das Projekt: Frau Rachfahl, Studienreferendarin, Mai 2006

 


Pressemitteilung vom 10.05.2006

Projekt der Medizinischen Fachangestellten: Risiko des Rauchens

Seit Schuljahresbeginn ist für alle Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrkräfte das Rauchen an allen niedersächsischen Schulen verboten. Da dieser sehr umstrittene Erlass wohl kaum jemanden zum grundsätzlichen Verzicht auf die Zigarette bewegt hat, sind die Schulen gefordert, weiter zu gehen, als letztlich wirkungslose Verbote umzusetzen. An den Berufsbildenden Schulen des Landkreises Nienburg soll ein Präventionskonzept nachhaltiger wirken.

Studienreferendarin Freya Rachfahl aus dem Fachbereich Wirtschaft und Verwaltung sowie Gesundheit machte den Anfang mit einer Schülergruppe, die auch fachlich eine Nähe zum Thema hat, den Medizinischen Fachangestellten. Viele der Schülerinnen im ersten Ausbildungsjahr brachten natürlich Vorkenntnisse in die Unterrichtseinheit zum Thema Pathologie des Atmungstraktes ein, doch viele Vorstellungen waren noch so vage, dass sich daraus Schwerpunktgruppen zu einzelnen Themenbereichen bildeten. Dabei ging es weniger um die altbekannten "Schocker" Raucherbein und Lungenkrebs, sondern um Fragestellungen, die der Erfahrungswelt von Jugendlichen näher sind. Eine Gruppe untersuchte, warum überhaupt das Rauchen so verbreitet ist und welche Kategorien von Rauchern zu definieren sind. Eine andere Gruppe stellte die Bandbreite der gesundheitlichen Risiken dar, wobei das Thema Rauchen und Schwangerschaft sowie das Passivrauchen gesondert bearbeitet wurden. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten verschiedene therapeutische Ansätze.
Alle Arbeitsergebnisse wurden auf großen Stellwänden in der Aula der BBS Nienburg dokumentiert, um allen 3500 Schülerinnen und Schülern einen konkreten Zugang zu ermöglichen. Fast in jeder Stunde sowie in den Pausen waren die Stellwände umlagert. Wie viele Schülerinnen und Schüler danach das Rauchen aufgegeben haben, ist natürlich nicht bekannt, aber nicht alle Erfolge müssen sofort eintreten. "Dass viele das Rauchen als ihre Sucht erkannt haben, ist der erste positive Schritt", sagte Freya Rachfahl, "und einige haben sich immerhin vorgenommen aufzuhören." Das Präventionsprogramm der BBS Nienburg wird versuchen, durch weitere Projekte Denkanstöße zu liefern.



Die angehenden Medizinischen Fachangestellten mit Schulleiterin Sabine Schroeder (r.) und
ihren Lehrerinnen Freya Rachfahl (2. v. r.) und Hildburg Backhaus-Jütte (M.)

 


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