Berufsbildende Schulen des
Landkreises Nienburg/Weser

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Medizinische Fachangestellte

 

Berufliches Tätigkeitsfeld

In der Praxisausbildung erlernt die Med. Fachangestellte einerseits, ihrem Chef bei der Betreuung und Behandlung von Patienten zu assistieren. Andererseits wird sie in die Aufgaben im verwaltenden, organisatorischen Bereich eingeführt, um einen reibungslosen Praxisablauf zu gewährleisten.

 

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildung dauert 3 Jahre.
Bei guten Leistungen ist eine Verkürzung auf 2 1/2 Jahre möglich.

 

Inhalte der Ausbildung

Ausbildungsverlauf

Die Ausbildung zur Med. Fachangestellten erfolgt im "dualen System", d.h., gleichzeitig in Praxis und Berufsschule.

Unterrichtsinhalte (schulische Ausbildung)

Der Unterricht in der Berufsschule beinhaltet allgemein bildende Fächer (Deutsch- / Englisch - Kommunikation - Politik - Sport – Religion) und das Fach Berufsspezifischer Unterricht.

Der berufsspezifische Unterricht wird in den folgenden Lernfeldern erteilt:

GRUNDSTUFE

FACHSTUFE I

FACHSTUFE II

Die theoretische Arbeit wird durch den Einsatz von Anschauungsmaterialien (Skelett, anatomische Modelle, medizinische Instrumente, Behandlungsutensilien, Video etc.) aufgelockert. Laborarbeiten („Urin“-, -„Blutuntersuchungen“, etc.) werden unter praxisnahen Bedingungen geübt. Die Arbeit am PC (z. B. Textverarbeitung) gehört ebenfalls dazu.

Der Erwerb eines Scheines in Erster-Hilfe und Kurse der Ärztekammer (Verbände, Labor etc.) geben den letzten Schliff für die Abschlussprüfung.


Berufsschultage:

Grundstufe 2 Wochentage 16 Unterrichtsstunden
Fachstufe I 1 Wochentag 8 Unterrichtsstunden
Fachstufe II 1 Wochentag 8 Unterrichtsstunden

 

 

Ausbildung in der Praxis

Die wichtigsten Tätigkeitsgebiete/Ausbildungsinhalte

Tätigkeiten:

 

Den ersten/überwiegendsten Kontakt hat der/die Patient/in mit der Med. Fachangestellten. Sichere Umgangsformen, gepflegte äußere Erscheinung und psychologisches Einfühlungsvermögen sind wichtige Faktoren zum Erhalt und Ausbau des Patientenstamms.

Ein entsprechendes Auftreten erhöht die Chancen bei der Bewerbung. Ein Praktikum bringt zusätzlich Punkte.


 

Voraussetzungen für die Berufsausbildung:

Voraussetzungen: Als Auszubildender bzw. als Auszubildende soll nur eingestellt werden, wer mindestens das Abschlusszeugnis der Sekundarstufe l (Hauptschulabschluss) oder einen gleichwertigen Abschluss besitzt.

 

Prüfungen und Abschlüsse

Die Zwischenprüfung gibt Auskunft über den Leistungsstand vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres. Die Abschlussprüfung besteht aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil. Der schriftliche Teil der Prüfung besteht aus den Bereichen Medizin, Verwaltung, Wirtschafts- u. Sozialkunde. In der praktischen Prüfung sollen praxisbezogene Arbeitsabläufe (z.B.: Labor, Verbände; Injektionen vorbereiten; Umgang mit Schecks oder Karteikarten) simuliert und demonstriert werden.
Eine mündliche Ergänzungsprüfung findet nur dann statt, wenn es um die Frage des Bestehens geht.
Mit dem Abschlusszeugnis der Berufsschule erlangen sie in Verbindung mit der bestandenen Abschlussprüfung den Sekundarabschluss I (Realschulabschluss) oder, abhängig vom Notendurchschnitt, den Erweiterten Sekundarabschluss I.

 

Weiterbildung

Fachgymnasium: Klassen 11 bis 13 an unserer Schule, Abschluss: Allgemeine Hochschulreife, mehr Informationen ...

Berufliche Weiterbildung:

Im Rahmen der Fortbildung bieten z.B. Ärztekammer oder Berufsverbände Kurse an:
Laborkunde, Strahlenschutzkurs, Abrechnung, Ernährungs- u. Verbandslehre, etc.
Eine echte Weiterbildung ist z.B. möglich zur Arztfachhelferin (z.B. Schleswig-Holstein), Medizinisch-technische(r) Assistent/in (MTA), Pharmazeutisch-technische(r) Assistent/in (PTA), Gesundheitspädagogin oder Berufsschullehrer/in für Gesundheit.

 

Ansprechpartner:

Ansprechpartner für den Ausbildungsberuf: Frau Backhaus-Jütte, Studienrätin, mehr Informationen...
Abteilungsleiter für den Fachbereich Wirtschaft & Verwaltung sowie Gesundheit,
Schwerpunkt Berufsschule: Herr Fraß, Studiendirektor, mehr Informationen...

 


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