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Landkreises Nienburg/Weser 31582 Nienburg - Berliner Ring 45 - Tel. 05021-6090 |
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Berufliches Tätigkeitsfeld
Kaufmännische
Sachbearbeitung in allen Bereichen eines Unternehmens:
Die Berufsausbildung zur Industriekauffrau / zum Industriekaufmann, Berufsbild
Die Aufgaben der Industriekauffrau / des Industriekaufmanns erfordern
selbständige Sachbearbeitung in Form bereichsübergreifender
und zum Teil komplexer Fall- bzw. Vorgangsbearbeitung sowie Teamarbeit.
Kaufmännische Sachbearbeitung von Industriekaufleuten ist besonders
geprägt durch
Die Tätigkeit als Industriekauffrau / Industriekaufmann verlangt eine berufliche Fachkompetenz, die dazu befähigt, wirtschaftliche, technische, ökologische und soziale Zusammenhänge in die Lösung komplexer betrieblicher Aufgaben und Problemstellungen einzubeziehen.
Im Vordergrund stehen Prozesskenntnisse und das Wissen um die Zusammenhänge, Wechselwirkungen und Vernetzungen im außer- und innerbetrieblichen Handlungsfeld.
Dazu zählen insbesondere ein Grundverständnis der produktionstechnischen
Ablauf- und Verfahrensweisen und Produktkenntnisse sowohl im Bereich
der Materialwirtschaft als auch im Absatzbereich hinsichtlich Produkteigenschaften,
Qualität, Leistungsmerkmalen, Einsatz- und Nutzungsmöglichkeiten
und Umweltbedeutung.
Anforderungsprofil
Industriekaufleute müssen in der Lage sein, die Durchführung ihrer Aufgaben flexibel und kreativ zu gestalten. Dabei sind Schlüsselqualifikationen wie Team-, Konflikt-, Kritik-, Kommunikations- und Kontaktfähigkeit, sowie Verantwortungsbereitschaft und Lern-, Konzentrations- und Leistungsfähigkeit unabdingbar. Industriekaufleute sollten in der Lage sein, ihre Arbeitsergebnisse sprachlich angemessen unter Nutzung geeigneter Präsentationstechniken darstellen zu können. Mitarbeiterorientiertes Verhalten ist ebenso gefragt wie die Befähigung, an einer wirtschaftlichen, humanen und ökologischen Gestaltung der betrieblichen Arbeitswelt verantwortungsbewusst mitzuwirken.
Ausbildungsdauer:
Die Ausbildung dauert 3 Jahre.
Eine Verkürzung ist bei entsprechender Vorbildung (Höhere Handelsschule,
Abitur) um 6 - 12 Monate in Absprache mit den Ausbildern möglich.
Inhalte der Ausbildung
Ausbildungsverlauf
Die Ausbildung findet sowohl in den Ausbildungsbetrieben als auch in der Berufsschule statt (duale Ausbildung).
Den weitaus größeren Teil ihrer Ausbildungszeit verbringen
die Auszubildenden in den Ausbildungsbetrieben. Hier werden sie mit den
verschiedenen Arbeitsgegenständen und Arbeitsabläufen vertraut
gemacht
Unterrichtsinhalte (schulische Ausbildung)
Der Unterricht in der Berufsschule ist fächerübergreifend an 12 Lernfeldern ausgerichtet:
1. In Ausbildung und Beruf orientieren
2. Marktorientierte Geschäftsprozesse eines Industriebetriebes
erfassen
3. Wertströme erfassen und dokumentieren
4. Wertschöpfungsprozesse analysieren und beurteilen
5. Leistungserstellungsprozesse planen, steuern und kontrollieren.
6. Beschaffungsprozesse planen, steuern und kontrollieren
7. Personalwirtschaftliche Aufgaben wahrnehmen
8. Jahresabschluss analysieren und bewerten
9. Das Unternehmen im gesamt- und weltwirtschaftlichen Zusammenhang
einordnen
10. Absatzprozesse planen, steuern und kontrollieren
11. Investitions- und Finanzierungsprozesse planen
12. Unternehmungsstrategien, -projekte umsetzen
Die Unterrichtsfächer der Berufsschule sind zwei unterschiedlichen Bereichen zugeordnet:
Berufsübergreifender Bereich:
Berufsbezogener Bereich:
Berufsschultage:
Grundstufe 1 Wochentag 8 Unterrichtsstunden Fachstufe I 2 Wochentage 14 Unterrichtsstunden Fachstufe II 1 Wochentag 8 Unterrichtsstunden
Voraussetzungen für die Berufsausbildung:
Eingangsvoraussetzungen: Hauptschulabschluss bzw. alle höheren Qualifikationen.
Prüfungen und Abschlüsse
Schriftliche Zwischenprüfung
Schriftliche und praktische Abschlussprüfung
Die Berufsausbildung endet mit einer gegliederten Abschlussprüfung
vor der Industrie- und Handelskammer. Die Prüfung in den Bereichen
Geschäftsprozesse, Kaufmännische Steuerung und Kontrolle sowie
Wirtschafts- und Sozialkunde wird schriftlich durchgeführt. Der
Prüfungsbereich Einsatzgebiet besteht aus einer Präsentation
und einem Fachgespräch.
Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn
jeweils mindestens ausreichende Leistungen erbracht wurden. Werden die Prüfungsleistungen in einem Prüfungsbereich mit "ungenügend" bewertet, so ist die Prüfung nicht bestanden.
Mit dem Abschlusszeugnis der Berufsschule erlangen Sie in Verbindung mit der bestandenen Abschlussprüfung den Sekundarabschluss I (Realschulabschluss) oder, abhängig vom Notendurchschnitt, den Erweiterten Sekundarabschluss I.
Berufsaussichten
Die Industrie hat nach wie vor einen konstanten Bedarf an guten kaufmännischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Berufsaussichten sind daher - insbesondere für Absolventen mit guten Abschlüssen - durchaus als günstig zu bezeichnen.
Weiterbildung
Fachgymnasium: Klassen 11 bis 13 an unserer Schule, Abschluss: Allgemeine Hochschulreife, mehr Informationen ...
Berufliche Weiterbildung:
Ansprechpartner
| Ansprechpartner für den Ausbildungsberuf: Frau Denker, Studienrätin, mehr Informationen... | |
| Abteilungsleiter für den Fachbereich Wirtschaft & Verwaltung
sowie Gesundheit, Schwerpunkt Berufsschule: Herr Fraß, Studiendirektor, mehr Informationen... |