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Landkreises Nienburg/Weser 31582 Nienburg - Berliner Ring 45 - Tel. 05021-6090 |
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Berufliches
Tätigkeitsfeld
In der Praxisausbildung erlernt die/r zahnmedizinische Fachangestellte einerseits, ihrem Chef bei der Betreuung und Behandlung von Patienten zu assistieren. Andererseits wird sie in die Aufgaben im verwaltenden, organisatorischen Bereich eingeführt, um einen reibungslosen Praxisablauf zu gewährleisten.
Ausbildungsdauer:
Die Ausbildung dauert 3 Jahre.
Bei guten Leistungen ist eine Verkürzung
auf 2 1/2 Jahre möglich.
Inhalte der Ausbildung
Ausbildungsverlauf
Die Ausbildung zur/m Zahnmedizinischen Fachangestellten erfolgt im "dualen
System", d.h., gleichzeitig in Praxis und Berufsschule.
Unterrichtsinhalte (schulische Ausbildung)
Der Unterricht in der Berufsschule beinhaltet allgemein bildende Fächer (Deutsch- / Englisch - Kommunikation - Politik - Sport – Religion) und das Fach Berufsspezifischer Unterricht. Der berufsspezifische Unterricht wird in den folgenden Lernfeldern erteilt:
GRUNDSTUFE
- Im Beruf und Gesundheitswesen orientieren
- Patienten empfangen und begleiten
- Praxishygiene organisieren
- Zwischenfällen vorbeugen und in Notfallsituationen Hilfe leisten
- Kariestherapie begleiten
FACHSTUFE I
- Endodontische Behandlungen begleiten
- Praxisabläufe organisieren
- Chirurgische Behandlungen begleiten
- Waren beschaffen und verwalten
FACHSTUFE II
- Behandlungen von Erkrankungen der Mundhöhle begleiten, incl. Röntgen
- Prophylaxemaßnahmen planen und durchführen
- Prothetische Behandlungen begleiten
- Praxisprozesse mitgestalten
Die theoretische Arbeit wird durch den Einsatz von Anschauungsmaterialien (Torso, Zahnmodelle, Video etc.) aufgelockert. Die Arbeit am PC (für die Unterrichtsinhalte Abrechnung und Textverarbeitung) gehört ebenfalls dazu.
Berufsschultage:
Grundstufe 2 Wochentage 16 Unterrichtsstunden Fachstufe I 1 Wochentag 8 Unterrichtsstunden Fachstufe II 1 Wochentag 8 Unterrichtsstunden
Ausbildung in der Praxis
Die wichtigsten Tätigkeitsgebiete/ausbildungsinhalte
Tätigkeiten:
Umgang mit:
Arbeitsmittel/ Werkzeuge/ Material
Arbeitsort/-umgebung
Den ersten/überwiegendsten Kontakt hat die/er Patient/in mit der zahnmedizinische Fachangestellte. Sichere Umgangsformen, gepflegte äußere Erscheinung und psychologisches Einfühlungsvermögen sind wichtige Faktoren zum Erhalt und Ausbau des Patientenstamms.
Ein entsprechendes Auftreten erhöht die Chancen bei der Bewerbung. Ein Praktikum bringt zusätzlich Punkte.
Voraussetzungen für die Berufsausbildung:
Voraussetzungen: Als Auszubildender bzw. als Auszubildende soll nur eingestellt werden, wer mindestens das Abschlusszeugnis der Sekundarstufe l (Hauptschulabschluss) oder einen gleichwertigen Abschluss besitzt.
Prüfungen und Abschlüsse
Die Zwischenprüfung gibt Auskunft über den Leistungsstand vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres.
Die Abschlussprüfung besteht
aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil.
Der schriftliche Teil
der Prüfung besteht aus den Bereichen Behandlungsassistenz,
Praxisorganisation und -Verwaltung, Abrechnungswesen sowie Wirtschafts-
und Sozialkunde.
In der praktischen Prüfung soll in höchstens
60 Minuten eine komplexe Prüfungsaufgabe bearbeitet und in einem Prüfungsgespräch
erläutert werden. Dabei sollen praxisbezogene Arbeitsabläufe
simuliert, demonstriert, dokumentiert und präsentiert werden.
Eine
mündliche Ergänzungsprüfung findet nur dann statt,
wenn es um die Frage des Bestehens geht.
Mit dem Abschlusszeugnis der Berufsschule erlangen Sie in Verbindung mit der bestandenen Abschlussprüfung den Sekundarabschluss I (Realschulabschluss) oder, abhängig vom Notendurchschnitt, den Erweiterten Sekundarabschluss I.
Weiterbildung
Im Rahmen der Fortbildung bieten z.B. Zahnärztekammer oder Berufsverbände Kurse an:
Strahlenschutzkurs, Abrechnung, Kariesprophylaxe, etc.
Eine echte Weiterbildung ist z.B. möglich zur Zahnmedizinischen Fachhelferin ZMF, Zahnmedizinische-Verwaltungshelferin ZMV (z.B. Berlin oder Bayern), Dentalhygienikerin oder Berufsschullehrer/in für Gesundheit.
Ansprechpartner:
| Ansprechpartner für den Ausbildungsberuf: Frau Richert-Horn, Oberstudienrätin, mehr Informationen... | |
| Abteilungsleiter für den Fachbereich Wirtschaft & Verwaltung
sowie Gesundheit, Schwerpunkt Berufsschule: Herr Fraß, Studiendirektor, mehr Informationen... |